Das DTK - Teckellied
1. Rüdemänner, Teckelleute, uns're Hunde sind zwar klein,
doch wir bleiben treu dem Grundsatz schön und tüchtig soll'n sie sein.
2. Fährt der Hase aus der Sasse, setzt den Teckel auf die Spur,
dann hört Ihr den Spurlaut klingen durch die Weite der Natur.
3. Will der Jäger 's Füchslein sprengen, schlieft der Teckel ein ins Rohr,
mutig kämpft im dunklen Bau er bis der Rotrock springt hervor.
4. Gilt es mal das Wild zu suchen - ob in Feldmark oder Wald -
dann lasst unsre Teckel stöbern, mit Geläut sie finden bald.
5. Sucht der Teckel am langen Riemen, ist des Führers größtes Glück,
wenn er sicher hält die Fährte, Hörnerklang ertönt am Stück.
6. Rüdemänner, Teckelleute, ist die Arbeit dann vorbei:
Hebt das Glas auf unsre Hunde, fröhlich sei die Teckellei !
Ich mach den stärksten Keiler hoch,
Und spreng den Dachs, den Fuchs.
Jag' laut ich auf der Fährte noch,
Wer's besser kann, versuch's!
Bin ich auch klein nur von Gestalt;
Stell' ich doch meinen Mann.
Ich bin bewährt in Heid und Wald
Und leiste was ich kann.
Trotz meiner Vielverwendbarkeit
Bild' ich mir doch nichts ein;
Ihr sprecht von Eigensinnigkeit;
Das lasst gefälligst sein!
Zwar sehr bescheiden bin ich nicht,
Stolz hab ich immerhin;
Doch tu ich treulich meine Pflicht,
Weil ich ein Teckel bin.